CREATE

CREATE steht für "Collaborative Research Environment for Archives with Transformative Exploratories" und bezeichnet das Rahmenkonzept einer Virtuellen Arbeitsumgebung für kulturwissenschaftliche Wissensproduktion, die am Lehrstuhl für Medienästhetik entwickelt wird. Die Ausbaustufe CREATE 2.0 wurde im Rahmen des Entwicklungsprojekts zum Schwerpunkt „Infrastrukturelle Förderung für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften NRW“ vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW gefördert und Ende Oktober 2014 abgeschlossen. Derzeit befinden wir uns in der Ausbaustufe CREATE 3.0.

CREATE orientiert sich an drei Maximen:

INSPIRIERENDE KOLLABORATIONEN

Kollaborative Interfaces ermöglichen Verfahren des "Social Tagging" und begründen "Folksonomies", d.h. Schlagwort-Cluster, die als evolvierende Tag-Wolken angezeigt werden. Indem sie den Prozess problemorientierter Forschungskommunikation vor Augen führen, stiften sie Inspirationsanlässe im Sinne der kreativen Dynamik der Gedankenentwicklung beim Reden (Kleist).

TRANSFORMATIVE EXPLORATIONEN

Interface-Techniken des "User Driven Design" ermöglichen das für Entdeckungen nach dem Serendipity-Prinzip wichtige Betrachten der Phänomene in unterschiedlchen Konstellationen. So wird die eigene Wahrnehmung von den Habituationen standardisierter Darstellungsformen zugunsten unreglementierter Reflexionsprozesse befreit.

PERFORMATIVE WISSENSINSZENIERUNG

Auf diese Weise wird der Forscher zum Regisseur individualisierender Wissensinszenierungen, die dem idiographischen Charakter kultureller Phänomene gerecht werden.

Nähere Erläuterungen geben diese beiden Links:

Präsentation
Animation Strukturkonzept